Hemd

Worterklärung:

Worttrennung:
Hemd, Plural: Hem·den

Aussprache:
IPA: [hɛmt], Plural: [ˈhɛmdn̩]

Bedeutungen:
Teil der Oberbekleidung für den Oberkörper, vor allem für Männer

Herkunft:
Das Wort geht über mittelhochdeutsch hem[e]de, althocheutsch hemidi, westgermanisch *hamiÞia- (Hülle, Hemd) auf die indogermanische Wurzel *kem- (bedecken, verhüllen) zurück.

Gegenwörter:
Hose

Oberbegriffe:
Kleidung

Unterbegriffe:
Anzughemd, Freizeithemd, Hawaiihemd, Kettenhemd, Nachthemd, Oberhemd, Polohemd, Sporthemd, Totenhemd, T-Shirt, Unterhemd

Beispiele:
- Sie sucht eine passende Krawatte zu seinem Hemd aus.
- ein Hemd online bestellen im Onlineshop

Redewendungen:
- das Hemd ist mir näher als der Rock (zuerst an sich selbst denken)
- sein letztes Hemd verlieren/verwetten/hergeben (alles was man noch besitzt ...)
- nass bis aufs Hemd (völlig durchnässt)
- sich ins Hemd machen (fürchten)
- Mohr im Hemd (eine Süßspeise)
- das letzte Hemd hat keine Taschen (Geld kann man nicht mit ins Jenseits nehmen)
- ein Hemd sein (ein Schwächling, Feigling sein)

Abgeleitete Begriffe:
- Adjektive: behemdet, hemdfarbig, hemdsärmelig
- Substantive: Hemdärmel, Hemdenmatz Hemdfarbe, Hemdknopf, Hemdkragen, Hemdsärmel

(Quelle: Wiktionary/Hemd / CC BY-SA 3.0)